Die
Gründlichkeit und Allumfassendheit, mit der heutzutage Schulkinder in das
pseudowissenschaftlich begründete, im Grunde aber durch und durch religiöse
New-Age-Neuheidentum eingeführt werden, ist bei den christlichen Schulen in
Europa meist vergebens zu suchen. Diese sind entweder von nichtchristlichen
Akteuren unterwandert oder aber von letzteren in einem solchen Masse
eingeschüchtert, dass sie es als eine ungeheure Anmassung ihrer Umwelt
gegegenüber empfinden, für einen auf der Bibel fundierten Lehrplan einzutreten.
In vielen Fällen unterscheidet sich nämlich der Lehrplan solcher Schulen nur
geringfügig von dem staatlicher Schulen, man begnügt sich damit, ein
Morgengebet an den Anfang des Schultages sowie eine rudimentäre Erklärung
bezüglich der (ehemals) christlichen Grundlage an das Ende der
Informationsbroschüre zu stellen, das was dazwischen liegt, befindet sich mehr
oder weniger im Einklang mit der von Kirchen und Staat geförderten
Schul-„psychologie“ als oberstem Wertmassstab.
Diese
Entwicklung ist durch die besondere Situation des Christentums in den meisten
Ländern Europas entstanden und hängt in neuerer Zeit auch damit zusammen, dass
eine unterschwellige Hetzkampagne gegen die sogenannten „Fundamentalisten“ im
Gange ist, die zu einem Zerrbild des an der Bibel orientierten klassischen
Christentums geführt hat. Man stellt sich den „fundamentalistischen“ Christen
als einen irrationalen, subjektivisierenden
Religionsfanatiker vor, mit dem man kein vernünftiges Gespräch führen
kann. Dabei übersieht man, dass es gerade Jesus Christus selbst war, der das
Christentum als objektiv überprüfbare Religion definierte, als er in Johannes
7,17 sagte „Wer dessen (Gottes) Willen tun möchte, wird selbst innewerden, ob
meine Lehre von mir, oder von Gott ist“. Das Christentum schreckt also nie vor
objektiven Überprüfungen zurück, es belegt auch nicht ein etwaiges Zweifeln mit
Drohungen, jedenfalls ist dies bei dem reformatorischen Protestantismus der
Fall. So waren es ja auch bestimmte Strömungen im Protestantismus der Reformation, die entscheidend dazu beitrugen,
das kritische und wissenschaftliche Denken neu hervorzubringen anstatt
ausschliesslich, gemäss der heutigen populären Annahme, von der Wissenschaft
widerlegt und abgelöst zu werden.
Vorliegender
Artikel von Dr. Paul Cates ist nun ein Entwurf zu einer konsequent biblischen
Erziehungsphilosophie. Es wäre wünschenswert, wenn Cates’ Gedanken in Europa
auf fruchtbaren Boden fallen und sich in der Folge Neugründungen christlicher
Schulen und Heimschulinitiativen sowie entsprechende bestehende Werke davon
inspirieren lassen könnten, um somit christlichen Familien in Zukunft biblische
Alternativen anbieten zu können.
Eine Christliche Erziehungsphilosophie
Dr. Paul W. Cates, Ph.D.
Durch
eine christliche Erziehungsphilosophie lassen sich bestimmte Denkschemata und
Handlungweisen herleiten, einführen und untermauern. Bei der Entwicklung einer
solchen christlichen Erziehungsphilosophie müssen theologische, lehrmässige,
soziale und pädagogische Aspekte in Betracht gezogen werden. Vorrang hat dabei
jedoch die Errichtung einer biblischen Grundlage. Die Bibel bildet
gewissermassen das Gerüst, auf dem die praktischen Aspekte dieser
Erziehungsphilosophie aufgebaut werden können.
Thema
des vorliegenden Artikels über die Erziehungsgrundlage christlicher Schulen ist
nun die biblische Grundlage bezüglich der Lehr- und Unterrichtsmethode, der
Rolle des Erziehers sowie der Rolle des Lernenden.
Die
Biblische Grundlage
Die
Wichtigkeit eines hieb- und stichfesten biblischen Fundamentes im
Erziehungsbereich kann nicht überbetont werden. Verfolgt man die Debatten in
Leiterkreisen und seitens von
Initiativträgern christlicher Schulwerke über die Vordringlichkeit der
Ausarbeitung einer speziell christlichen Erziehungsphilosophie, stösst man
immer häufiger auf Äusserungen christlicher Lehrkräfte, die sich zu folgender
Erkenntnis durchgerungen haben: Um wirklich „christlich“ zu sein, muss der
Lehrplan in Theorie und Praxis eng mit dem Bibelunterricht verknüpft sein. Die Bibel
soll nicht nur theoretischer Leitfaden und Anhaltspunkt sein und auch nicht zu
einer Kramkiste verallgemeinerter Lebensweisheiten reduziert werden. Statt
dessen sollte sie den Lebensnerv des Lehrplanes bilden; der Bibelunterricht
soll zusammen mit dem gesamten restlichen
Unterrichtsmaterial eine untrennbare Einheit bilden. Die Bibel soll
nicht als irrationaler Störfaktor aufgefasst werden, der ab und zu aus der
Versenkung erscheint, ein aufgesetztes frommes Zwischenspiel liefert und dann
wieder in die Versenkung verbannt wird; statt dessen soll der Bibelunterricht
dasjenige „Fach“ sein, dass alle anderen Fächer zu einer sinngebenden,
sinnvollen und logisch untereinander aufgebauten Einheit zusammenbindet. Die
Bibel soll nicht zur Weltflucht dienen, statt dessen soll vermittelts des
Massstabes der Bibel die gesamte Weltwirklichkeit gemessen, erfasst, begriffen
und beurteilt werden.
Eine
Pädagogik, die den lebendigen Gott der Bibel im Zentrum hat, setzt voraus, dass
der christliche Pädagoge über entsprechende klare Richtlinien für den Aufbau
der Struktur des Lehrplanes bzw. Erziehungsprogrammes verfügt. Die Art und
Weise wie der Unterricht durchgeführt
werden soll, die Auswahl und Zurechtlegung des Unterrichtsmateriales, also
sowohl Methodik als auch Inhalt, muss auf einer klar definierbaren
Epistemologie (Theorie zur Wissensaneignung und bezüglich der Herkunft und des
Erwerbens von Erkenntnissen) basieren.
Schulerziehung
hat, zumindestens im traditionellen Sinne, mit der Vermittlung von Wissen zu
tun. Deshalb muss in diesem Zusammenhang zuallererst einmal herausgestellt
werden, was man unter Wissensvermittlung oder besser gesagt
Erkenntnisvermittlung versteht. Soll das vermittelte Wissen, die im Schüler
heranzubildende Erkenntnis, auf der Wahrheit beruhen, so kommen wir auch nicht
um die Frage „Was ist Wahrheit?“ herum.
Was bedeutet es, „Bescheid zu wissen”? Ist dieses Wissen nur
nachgeplapperte Propaganda, ein durch diverse Manipulationstechniken im wahrsten
Sinne des Wortes “eingetrichtertes” Repertoire stereotyper Parolen, oder beruht
es auf einer klaren Erkenntnis der Wahrheit als einer Wahrheit, die nicht von
einem selbst, von unberechenbaren Geistführern oder von wechselnden politischen
Strömungen abhängig ist? Von der Bibel
aus betrachtet kann und darf und muss man nun auf diese Fragen antworten, dass
es eine klar definierbare Quelle allen Wissens und aller Erkenntnis gibt und
dass alles Wissen und alle Erkenntnis von der Wahrheit abhängt, nämlich von der
Wahrheit, die im lebendigen Gott der Bibel ihren Ursprung hat und ohne diesen
lebendigen Gott der Bibel undenkbar ist. Sämtliche Wege wirklicher
Wissensaneignung und –vermittlung sind somit vom lebendigen Gott der Bibel
verordnete und aufgezeigte Wege. Der lebendige Gott der Bibel ist selbst die
Wahrheit in Person und er hat beschlossen, sich durch das geschriebene Wort der
Bibel sowie durch die Gesetze der Natur zu offenbaren.
Eine
in dieser Weise in der Offenbarung des lebendigen Gottes der Bibel verankerte
Erziehungsphilosphie wird sich unweigerlich und radikal von einer oberflächlich
christlichen, humanistischen oder religionspluralistischen
Erziehungsphilosophie unterscheiden. Nimmt man nämlich den lebendigen Gott der
Bibel als den Urheber und die Quelle aller Wahrheit ernst, dann ist alle
Wahrheit eben die Wahrheit genau dieses lebendigen Gottes der Bibel.
Für
den Christen ist der Sitz der Wahrheit in der Offenbarung des lebendigen Gottes
zu suchen, vor allem im vom Heiligen Geist inspirierten Wort der Bibel, aber
auch in der Schöpfungsordnung Gottes, und diese Wahrheit kann sehr wohl auch
durch den (vom Heiligen Geist
erleuchteten) Verstand des Menschen erkannt werden und nicht nur
ausschliesslich durch einen vom Rest der Weltwirklichkeit abgetrennten
„religiösen“ Glauben, wobei man hier nicht vergessen darf, dass es letztendlich
ein durch persönliche Bekehrung zum Gott der Bibel festgemachter spezifischer
Glaube ist, der letztendlich zur voll umfassenden Erkenntnis der Wahrheit
führt. Soll eine Grundlage für christliche Schulerziehung wirklich Hand und
Fuss haben, so muss sie von der Offenbarung Gottes ausgehen, sowohl von der
Schöfung als auch von der Bibel. Unser rein menschliches Verständnis über die
Gesetze der Natur darf niemals der Massstab für das Verständnis der Bibel sein,
sondern umgekehrt soll die Bibel das letzte Wort darüber haben, was wirklich
Wahrheit ist.
Von
der Tatsache, das der lebendige Gott der Bibel das Zentrum des Universums und
der Urheber aller Wahrheit ist, lässt sich die Tatsache ableiten, dass es
keinen Wissens- oder Themenbereich, kein Schulfach und keine Lehrdisziplin
gibt, die von diesem Gott der Bibel unabhängig wäre. Deshalb muss die spezielle
Offenbarung dieses speziellen Gottes das Herzstück des gesamten Lehrplanes
bilden. Die Bibel selbst wird zum zentralen Thema der Schule. Da es vornehmlich
die Bibel und nicht ein anderes “religiöses“ Buch ist, durch das sich Gott den
Menschen mitteilt, muss es auch die Bibel sein, von der aus sämtliche an der
Schule gelehrten Fächer beleuchtet werden und mit der alles, was an der Schule
gelehrt und gedacht wird, in engem Zusammenhang gesehen wird. Von der Bibel aus
werden sämtliche Methoden zur Herleitung von Erkenntnis, sämtliche
Informationsquellen, beleuchtet, beurteilt und bewertet. Dabei ist die Bibel
kein “Klotz am Bein”, dem man nun in verkrampfter Weise Genüge tun muss,
sondern eine wirkliche Hilfe zur Konzipierung eines Lehrplanes, bei dem
sämtliche Fächer eine organische Einheit untereinander bilden. Die
Bibel macht einen Lehrplan möglich, der in sich selbst logisch und sinnvoll
ist.
Zusammenfassend
können wir festhalten, dass die Bibel bei der Konzipierung eines Lehrplanes
eine zweifache Funktion hat: Zum Ersten liefert sie Lehrinhalte und
Unterrichtsstoff an sich. Zum Zweiten bildet sie den Schlüssel zum Verständnis
aller anderen Fächer. Die grundlegenden Prinzipien biblischer Wahrheit sollten
in allen anderen Fächern zur Anwendung kommen. Wird irgendwo behauptet, dass
etwas „wahr” ist, so wird dieses irgendetwas anhand der philosophischen und
theologischen Wahrheiten der Bibel durchleuchtet, überprüft und ausgewertet.
Gottes
christliche Schulen sind Schulen, die davon ausgehen, dass alle Wahrheit Gottes
Wahrheit ist und dass das Wort Gottes der Hebel ist, der die Welt aus den
Angeln heben kann, bzw. wahre Wissens- und Erkenntnisvermittlung möglich macht.
Sämtliche Elemente der Schulausbildung sollten das Wort Gottes als Fundament
haben. Dies bedeutet nicht etwa, dass die Bibel als Schulbuch für den gesamten
Lehrstoff herhalten soll, sondern vielmehr, dass sie als Ausgangspunkt für das
Durchdenken sämtlicher anderer Themenbereiche und Wissensquellen dient. Die
Erkenntnisse, zu denen man durch ein „vorurteilsfreies“ (d.h. zumindestens
weder durch mittelalterliche Kirchenpolitik, noch durch New-Age-Dogmen bzw. populärwissenschafltiche
Irrlehren beeinflusstes) Beobachten der Schöpfung Gottes gelangt, müssen
zwangsläufig und zumindestens in groben Zügen mit den Erkenntnissen
übereinstimmen, zu denen man durch ein ernsthaftes Studium des Wortes Gottes
kommen kann. Da der lebendige Gott der Bibel Urheber beider Arten von
Offenbarung ist, kann hier in Wirklichkeit nie ein wirklicher Widerspruch
auftreten.
Einige
der Vorteile einer biblisch fundierten Erziehungsphilosophie lassen sich wie
folgt zusammenfassen:
Bedeutungen des biblischen Modells für den Unterrichts- und
Lernprozess
Das hier aufgezeigte biblische Modell für die
Schulerziehung hat vielerlei Auswirkungen auf die Prozesse des Lehrens und
Lernens. Gemäss dieses Modells ist nämlich ein Erziehungsprozess nur dann erfolgreich, wenn die Vermittlung der
fundamentalen Wahrheit erreicht wird. Es soll eine wirklich christliche
Erziehungsphilosophie im Klassenzimmer zur Anwendung kommen. Der Lehrer soll
nicht Verkündiger der, sondern Erzieher zur Wahrheit sein.
In manchen evangelikalen Kreisen ist das
biblische Fundament abhanden gekommen, was zu einer kraftlosen und
wirklichheitsfernen Verkündigung führt. Wirklich christliche Erziehung ist dann
nicht mehr möglich, wohl aber aufgesetzte und vom Rest getrennte Verkündigung,
wodurch alles nur noch unglaubwürdiger wird. Wir Evangelikalen haben uns oft
damit zufrieden gegeben, sekuläre Erziehungsmodelle auszuleihen, anstatt uns
die Mühe zu machen, anhand der Bibel zu sehen, wie Gottes Erziehungsmodell
aussieht. Diese sekulären Modelle nehmen nun aber die Bibel allenfalls als ein
zusätzliches Buch mit von Menschen erfundenen Erzählungen ernst, wenn überhaupt
und niemals als zentrales Kernstück für die Erziehung an sich. Dahingegen
führen die biblisch fundierten
Lehrinhalte einer wirklich christlichen Schule logischerweise zu einer biblisch
fundierten Behandlung des gesamten Lehrstoffes. Mit einer aufgesetzten
„christlichen“ Extrawurst ist es da nicht getan.
Die Wesenszüge wahrhaft christlicher
(Schul-)erziehung lassen sich anhand des Fundamentes derselben, nämlich der
Bibel, ableiten. In der Bibel finden wir Informationen bezüglich des Zweckes,
der Methodik sowie der möglichen Ergebnisse einer solchen Erziehung. Zweck und
Aufgabe wahrhaft christlicher Erziehung ist es, den Gläubigen in die richtige
Beziehung mit Gott, sich selbst sowie der über das eigene Individuum
hinausgehenden Wirklichkeit (nämlich den Mitmenschen und der Umgebung im
Allgemeinen) zu bringen. Bezüglich der Methodik wird in der Bibel immer wieder
betont, dass der Heilige Geist Mithelfer ist bei der Konkretisierung biblischer
Wahrheit im Leben des Gläubigen. Und das anzustrebende und mögliche Resultat
ist infolge der Bibel ein im Geist reifender Christusgläubiger der in der Lage
ist, ein Leben im Einklang mit dem Wort Gottes zu leben. Zusammenfassend können
wir festhalten, dass christliche Erziehung ein bewusst gesteuerter Lehrprozess
ist, bei dem Lehrer und Heiliger Geist zusammenarbeiten; nämlich um dem
Lernenden gemeinsam beizustehen, geistlich zu wachsen und zu reifen und somit
immer mehr im Bilde Christi erfunden werden zu können.
Christliche Erziehung besteht aber nun wie
schon gesagt nicht ausschliesslich aus Bibelunterricht. Er umfasst dahingegen
die gesamte Weltwirklichkeit. Eine christliche Schule wird sich im Idealfall
darum bemühen, im Lernenden eine Weltschau, ein Wirklichkeitsverständnis
heranzubilden, die es ihm ermöglicht, seine Existenz als Christ in der
Weltwirklichkeit, in die er von Gott hineingestellt wurde, zu verstehen, zu
bejahen und konsequent auszuleben. Die Erziehung einer solchen Schule sollte im
Lernenden die Fähigkeit entwickeln, Wahrheit und Irrtum voneinander
unterscheiden zu können. Hierbei ist nicht nur die Geistesunterscheidung
bezüglich spezifischer in der Bibel angedeuteten und in religiösen
Gemeinschaften anzutreffenden Irrlehren gemeint, sondern auch eine allgemeine
Fähigkeit zur Analyse politischer, geschichtlicher und ganz alltäglicher
Geschehnisse, Behauptungen, Haltungen und Gedanken.
Die Rolle des Erziehers
Um die Schulzeit zu einem wunderbaren
Lebensabschnitt, an den sich der Schüler sein ganzes Leben lang gerne
zurückerinnert, zu machen, ist es wichtig, dass der christliche Lehrer oder
Erzieher eine bestimmte Rolle einnimmt. Er sollte kein Manipulator oder
militärischer Drill Sergeant sein, sondern jemand, der die Schüler zu den
richtigen Quellen führt, ihnen den Rahmen zur Wissensaneignung durch eigenes
Arbeiten absteckt, inspirierende Anstösse zum Lernen gibt, und auf dessen
Wissen, geistliche Kompetenz und freundliche Bereitschaft, erneute Orientierung
zu geben, der Schüler gerne zurückgreift. Seine Schüler sollen sich darüber im
Klaren sein, dass ihm ihre Weiterentwicklung persönlich am Herzen liegt. Dies
setzt natürlich voraus, dass er selbst die Wirklichkeit dessen, was er versucht
zu vermitteln, selbst erfahren hat, sonst wäre er ja ein blinder Blindenführer.
Deshalb sollte die Schule,
Heimschulvereinigung oder sonstige Lehranstalt, die ein Christus-zentriertes
und biblisch fundiertes Unterrichtsprogramm ausarbeiten und weiterentwickeln
möchte, gestreng der Devise “Keine christliche Erziehung ohne christliche
Lehrer” handeln und klar Farbe bekennen. Unter keiner Bedingung dürfen hier
Kompromisse gemacht werden. Ein Nachgeben in der grundlegenden Frage, ob man
nicht doch in diesem oder jenem Fach einen nicht-christlichen Lehrer anstellen
könne, resultiert immer in einer schrittweisen Sekularisierung der betreffenden
Lehranstalt, sowie in der Folge in der völligen Verdrängung des in dieser Weise
sekundär gewordenen christlichen Elementes, so dass am Ende (und dies oft überraschend
schnell) eine Schule dabei herauskommt, die genau so entschieden gegen den
alleinigen Wahrheitsanspruch des Christentums eingestellt ist, wie die meisten
staatlichen Schulen auch.
Jemanden zu erziehen, bedeutet, dessen
Verhalten zu ändern. Aus der Natur dieses Lehr- und Erziehungsprozesses lässt
sich nun das Aufgabenfeld des Lehrers infolge der Bibel ableiten. Als
christlicher Erzieher muss der christliche Lehrer sowohl ein persönlich
überzeugter Christ als auch ein Erzieher sein. Als Christ hat er die
Wirklichkeit der Wahrheit Gottes persönlich erfahren und er besitzt Gottes
Geist, der ihm selbst und seiner Lehrtätigkeit Durchschlagskraft verleiht. Als
Erzieher erfüllt den Auftrag Gottes, andere zu lehren und zwar nach den
pädagoischen Prinzipien des Wortes Gottes.
Im seinem ersten Brief an die Korinther
ermahnt der Apostel Paulus seine Leser, ihm nachzufolgen, so wie auch er selbst
Christus nachfolgt. Dies sollte auch jeder christliche Lehrer von sich sagen
können; als Leitperson muss auch er das in seinem eigenen Leben verwirklichen,
was er anderen versucht beizubringen. Christliche Lehrer müssen von Gottes
Geist erfüllte Männer bzw. Frauen Gottes sein.
Sechs Merkmale eines von
Gottes Geist erfüllten Lehrers, die ihn für seine Arbeit tauglich machen:
Dr. Roy Zuck verfasste eine sehr hilfreiche
Zusammenfassung in fünf Punkten bezüglich der Rolle des Lehrers (Zuck,
The Holy Spirit in Your Teaching, 1963, auf Seiten 167-168).
Darin bringt er auf den Punkt, was die Bibel von einem Erzieher erwartet:
1.
Es darf nie vergessen werden, dass
christliche Erziehung eine übernatürliche Aufgabe ist – die von den Zweifeln
und psychologischen Deutungsversuchen der Kritiker unbeeinflusste tatkräftige
Beteiligung des Heiligen Geistes Gottes bei der Arbeit des Lehrers
unterscheidet christliche Erziehung von reiner Methodik wo es lediglich darum
geht, die „richtigen“ Programme und Techniken auszuwählen und durchzuführen.
2.
Der Lehrer hat sich auf den Heiligen Geist zu
verlassen, auch wenn dies in den Augen der Welt naiv oder anmassend erscheinen
mag. Der Heilige Geist hat laut biblischer Lehre die Aufgabe, zu lehren, d.h.
er ist selbst Lehrer. Deshalb verlangt die Bibel vom christlichen Erzieher, der
Führung und Leitung des Heiligen Geistes gegenüber gehorsam zu sein. Lehrer
sollen mit Gott zusammen und nicht gegen Gott arbeiten.
3.
Lehrer müssen Gottes Wort mit den Erfahrungen
der Schüler in Bezug setzen können. Von einem schriftgemässen Verständnis der
Arbeit des Heiligen Geistes ausgehend, werden christliche Lehrer zu einem
ausgewogenen und vielschichtigen Verhältnis zwischen Inhalt und Erfahrung
kommen, d.h. zwischen dem Inhalt der Bibel und der christlichen Lehre auf der
einen Seite und der Wirklichkeit unmittelbarer menschlicher Erfahrungen auf der
anderen Seite.
4.
Lehrer sollten sich mit nichts Geringerem als
geistlichen Resultaten zufrieden geben. Ein Lehrer sollte seine Arbeit ständig
daraufhin überprüfen, ob sie zu geistlichem Wachstum seiner Schüler führt.
5.
Lehrer müssen zu der Erkenntnis kommen, dass
letztendlich Gott, der Heilige Geist, der Lehrer ist. Gott ist derjenige, der
unterrichtet, der Lehrer ist lediglich ein Kanal Seiner Gnade, ein Instrument,
vermittels dessen gepflanzt und gewässert wird. Die geistliche
Durchschlagskraft des Lehrers ist letztlich Sache des Heiligen Geistes.
Die Rolle des Lernenden
Der Lernende ist die Herausforderung für den
christlichen Erzieher. Jeder an Christus gläubige Schüler kommt
mit persönlichen Bedürfnissen, Wünschen und Zielen in das Klassenzimmer. Jeder
von ihnen sucht nach Erfüllung und Wachstum in seinem persönlichen und
geistlichen Leben. Jeder Schüler hat als Ausgangspunkt seine ihm eigenen
Grundbedürfnisse. Der Erzieher hat nun den einzelnen Schüler zu ermutigen, die
ihm von Gott gegebenen Begabungen und Neigungen zu erkennen und seine
schulische Laufbahn sowie sein Leben im Allgemeinen entsprechend einzurichten.
Wirkliches Lernen geschieht, wenn der Schüler erfährt, wie Gottes Wahrheit in
seinem Leben zur Anwendung kommt. Alles andere „Lernen“ ist entweder nur
Aneignung einer Fertigkeit oder aber Verführung zu antichristlichem
Gedankengut.
Der Schüler ist als eine eigenständige
Persönlichkeit zu betrachten, als jemand der unersetzlich und in Gottes Augen
wertvoll ist. Gott betrachtet jeden von uns als Individuum. Die persönlichen
Erfahrungen und Kenntnisse des Schülers haben durchaus ihren Wert, man darf sie
nicht als unnötigen Ballast betrachten, sondern als von Gott gegebene
zusätzliche Ressourcen für den Lernvorgang. Der Schüler ist ein
mitverantwortliches Mitglied einer lernenden Gruppe, bei der er etwas
beizutragen und etwas zu lernen hat.
Die Wahrheit, die sich erlernen lässt,
braucht nicht “von oben” als zu akzeptierende Schulweisheit diktiert und
aufgedrängt zu werden. Sie lässt sich dahingegen vom Schüler selbst finden,
vorrausgesetzt, dass letzterer richtig geführt und angeleitet wird, nämlich
sowohl vom Lehrer als auch direkt und indirekt vom Heiligen Geist.
LeBar fasst in seinem Buch “Education
That Is Christian” von 1968 auf Seite 136 die Rolle des Lernenden wie folgt zusammen:
"Das geistige
Wachstum eines Schülers wird nicht davon bestimmt, was er hört, sondern von
dem, was er aufgrund des Gehörten tut, wie er das Gehörte selbst umsetzt. Das
Ausschlaggebende geschieht im Inneren des Schülers selbst. Er kann das, was um
ihn herum vorgeht, akzeptieren oder ablehnen. Der Lernvorgang wird gesteuert
von zwei Faktoren: Zum Einen von dem, was der Schüler selbst tut und zum
Anderen von dem was ihm äussere Einflüsse antun. Lehrer können das Innere des
Schülers nur dann beeinflussen, wenn sie die Faktoren äusserer Einflussnahme
richtig angewenden. Arbeitet nun ein Lehrer mit dem Heiligen Geist zusammen,
kann er mit dem Heiligen Geist als äusseren Faktor rechnen, um die dem Heiligen
Geist gefälligen inneren Veränderungen im Schüler hervorzurufen.
Es ist deshalb die Aufgabe des Lehrers,
seinen Schülern zu helfen, die Prinzipien der Heiligen Schrift kennenzulernen,
den Anspruch der biblischen Botschaft auf das Leben des Einzelnen klarzumachen
und die Schüler dann dazu zu bringen, diese Prinzipien als die von ihnen selbst
gewählten anzunehmen. Die Motivation geht dabei nicht ausschliesslich als von
ausserhalb kommend vor sich (wir machen es so, weil es der Lehrer so gesagt
hat), sondern geschieht letztendlich auch von innen, d.h. der Schüler wird dazu
gebracht, sich selbst Gedanken zu machen und die entsprechenden Entscheidungen
für sein Leben vorzunehmen. Wo die vom lebendigen Gott der Bibel verordnete
Arbeit des Heiligen Geistes vollbracht ist (nämlich zu „überführen“, siehe
Johannesevangelium Kapitel 16), werden die Gebote dieses lebendigen Gottes der
Bibel zu selbsterwählten Lebenszielen.
Verhältnis von Praxis und Theorie - Welche
Stellung nimmt die praktische Durchführung und Gestaltung des Unterrichts bei
der vorliegenden christlichen Erziehungsphilosophie ein?
Der Lehrplan der Juden im Alten Testament war
in erstaunlicher Weise ausgeglichen. Sicher, das Gesetz war der Knotenpunkt, an
dem alles andere hing, aber andere Lehrdisziplinen wurden immer parallel mit
dem Gesetz in Beziehung gebracht. So waren zum Beispiel die von der
altjüdischen Gesellschaft angewandten landwirtschaftlichen Techniken
Grundbestandteil der Erziehung von Kindern und Erwachsenen. Die Art und Weise,
wie man säte und pflanzte, wurde vom Gesetz her bestimmt, genauso wie auch die
Einzelheiten der Opferrituale im Gesetz klar umschrieben wurden. Einem Jude in alttestamentlicher Zeit wurde
nicht nur befohlen, das Gesetz zu halten, er wurde auch vom Gesetz her
unterrichtet.
Beim Studium der Zeitperiode nach dem
Babylonischen Exil fällt auf, wie weltliche Fächer (Mathematik,
Astronomie usw.) mit dem Studieren der
Torah in Einklang gebracht wurden. Das eine ergänzte das andere. Weltliche
Fächer wurden nicht vom Erlernen der Torah getrennt, sondern in sie integriert.
Hier kam ein grundlegendes pädagogisches Prinzip zur Anwendung: “Weltliche”
Wahrheit ist Gottes Wahrheit und sollte in die Wahrheit der Offenbarung Gottes
mit eingebracht werden, Schöpfung und Offenbarung bilden eine untrennbare
Einheit. .
Leider ist auch in evangelikalen Kreisen eine
Dichotomie (unkonsequentes, zweigeteiltes Denken) zu beobachten. Man
praktiziert eine doppelte Moral, d.h. man hat einen Standard für die biblische
Verkündigung und einen anderen Standard für den Alltag und das „Ausüben des
Glaubens“. Der „Glaube“ verkommt dabei zu einer Extrawurst, den man eigentlich
für unglaubwürdig hält, aber trotzdem “praktiziert”, weil man es eben so
gewöhnt ist. Hier wird Gott zum Lückenbüsser degradiert, der sich mit der Rolle
des billigen Trösters zufrieden zu geben hat. Eine Art intellektueller
Schizophrenie ist eingetreten, wo Geschäftsleben, Naturwissenschaft und Politik
als von der Bibel unabhängig betrachtet und behandelt werden. Francis Schaeffer
drückt es in seinem Buch „Escape From Reason“ (London:
Inter-Varsity Fellowship Press, 1968;
Seite 12) folgendermassen treffend aus:
"Heutzutage (man
bemerke, dass dies 1968 geschrieben wurde) liegt die Schwäche in unserem
Erziehungswesen darin, dass wir den natürlichen Zusammenhang zwischen den
Lehrdisziplinen aus den Augen verloren haben. Wir neigen dazu, alles unabhängig
voneinander zu studieren. Dies trifft sowohl auf sekuläre als auch christliche
Erziehung zu. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass evangelikale Christen
kaum etwas mitbekommen haben von der umwälzenden, in unserer Generation vor
sich gegangenen Wende im grundlegenden Denkverhalten in der Gesellschaft; und
diesem Phänomen nun ratlos und unvorbereitet gegenüberstehen. .
Es ist keine leichte Aufgabe, die
unterschiedlichen Lehrdisziplinen in logischer Weise miteinander zu einem
grossen Ganzen zu verknüpfen. Christen müssen begreifen lernen, dass alle
Wahrheit wichtig ist und dass christliche Erziehung eine alle Wahrheit
umfassende Lebensanschauung ausarbeiten, anbieten und vertreten muss.
Biblische Grundpfeiler christlicher Erziehung
7.
Biblische Erziehung setzt voraus, dass alles
Denken und Streben der Herrschaft Jesu Christi unterstellt ist. 1. Korinther
1,18-31; 2. Korinther 10,5.
I.
Was ist christliche Erziehung?
Apg.
8,31; Joh. 16,13; 1. Tim. 4,6; Eph. 6,4; Sprüche 22,6; Joh. 1,18; 2. Petrus 3,18
A.
Der Unterricht setzt sich aus folgenden
Elementen zusammen:
1. Introduktion: Eine
provozierende Einführung, durch die das Interesse geweckt wird.
(Johannes 4, 7).
2. Interpretierung: Geistliche
Prinzipien werden anhand bereits bekannter Wahrheiten erläutert
(Johannes 4,10-14)
3. Interaktion: Es wird zur
Teilnahme am Lernprozess angeregt, wodurch sich die Eindrücke
noch vertiefen. (Johannes 4,15)
4. Integration: Die neu dazugelernten
Wahrheiten werden in das Leben, dem dadurch eine
erweiterte Perspektive verliehen wurde, integriert. (Johannes 4,29)
B. Die Art und Weise, in der unterrichtet wird,
sollte folgendermassen
aussehen:
1. Es wird nicht nur erzählt oder
gezeigt, sondern auch zu aktiver Teilnahme angeregt.
(Matthäus 22,19).
2. Vom geisterfüllten Lehrer
gehen bereits unbewusst Lehrimpulse aus, d.h. seine Schüler
wissen schon im Voraus, aufgrund des ihnen bekannten Wesens des Lehrers,
in welcher Art
und Weise er eine Sache behandeln wird. (Matthäus 22,16).
3. Bei Aktivitäten wie
gemeinsames Gebet und Gottesdienste, Ausflüge und Freizeiten, Spiele,
usw. wird das Gelernte vertieft. (Matthäus 5,1; 21,28).
4. Durch Seelsorge, Diskussionen
und Zeugnisgeben werden sich die Beteiligten über das
Gelernte bewusst. (Matthäus 22,16)
II.
Der Schüler oder Student . . .
A. …
ist eine Persönlichkeit mit Einstellungen, Wünschen, Kenntnissen,
Begabungen,
usw. (Johannes 2,23-25), der ...
1.
… im Bilde Gottes erschaffen wurde (1. Mose
1:27),
2.
… durch die Sünde von Gott entfremdet und
entstellt wurde (Rom. 3,23),
3.
… bestimmte akademische, physische,
geistliche und soziale Interessen hat.
B. … ist ein
Lernender, Nachfolger, Jünger, der mit folgendem
ausgestattet ist (Matt. 5,1-2):
1. Einem Intellekt, mit dem er die
Wahrheit, mit der er konfrontiert wird, entdecken, verstehen
und erkennen kann (Römer 1,14),
2. einem emotionellen Willen, mit
dem er die Wahrheit, die ihm lieb geworden ist, von Herzen
anstreben und immer mehr suchen möchte (Philipper 1,8-10),
3. einem individuellen Mass an
Lebensmut, der ihn befähigt, die Wahrheit nicht nur
verstandesmässig anzunehmen und zu schätzen, sondern auch mit ihr in
logischem Einklang
stehende Willensentscheidungen zu fällen und Chancen zur Verwirklichung
dieser Wahrheit
mutig zu ergreifen (Joh. 7,17).
III. Erfahrungsorientierter
Unterricht in biblischem Sinne
(Die
Stärkung des Willens, Gottes Willen zu tun; Epheser 1,17)
A.
Erziehung geschieht im Rahmen eines Dialoges
zwischen Lehrer, Schüler und
Lernstoff
1. Der Lehrer stellt den zu
behandelnden Lehrstoff vor, weckt Interesse dafür, liefert
Erklärungen, die den Rahmen für Schülereigenes Bearbeiten abstecken und
ermutigt zu
eigenem Untersuchen der Materie (Johannes 4,7+14).
2. Der Schüler untersucht,
bewertet, verarbeitet und handelt entsprechend
(Joh. 4,15)
3. Der Lehrstoff ist die
Wahrheit, um die es bei diesem dialoghaften Wechselspiel geht (Joh.
4,26).
B. Erziehung
findet nur dann wirklich statt, wenn die Wahrheit...
1. … nicht nur intellektuell
verstanden oder auswendiggelernt und nachgeplappert, sondern
willensmässig verarbeitet und angenommen wird (Apostelgeschichte
8,30-35).
a. … einen Bezug zu
früheren Erfahrungen hat (Matthäus 4,19).
b. … nicht nur für
spätere Zeiten im Leben dienlich sein soll, sondern die jeweilige
gegenwärtige Lebensituation in durchgreifender
Weise beeinflusst. (Mt. 4,20).
2. Vom ganzen Menschen geglaubt
wird (Apostelgeschichte 8,37; Römer 10,9-10).
3. Willensmässig umgesetzt wird
(Apostelgeschichte 8,38; Sprüche 3,6).
IV. Wahrheitsorientierter
Unterricht im biblischen Sinne (Joh.. 14,6; 17,17)
A. Alle
Wahrheit ist Gottes Wahrheit, sie wird jedoch nur stückweise
erkannt (Kolosser 2,3; Hebräer
1,1-2).
1. Die Wahrheit kommt zum
Ausdruck in der Natur, der Vorsehung, der heiligen Schrift,
Christus (Römer 1,20; 2,15).
2. Die Wahrheit wird empfangen
durch innere Eingebung, durch Erfahrungen, durch über uns
gestellte Menschen und Autoritäten, vermittels des Verstandes, durch
Glauben (Heb. 11,3).
B. Der Heilige Geist erleuchtet und
vermittelt auch die Aspekte der
Wahrheit, die sich allein vom
menschlichen Verstand nicht erfassen
lassen (Johannes 16,13).
V. Am Leben
gemessener Unterricht (Johannes 20,31)
A.
Gnade und
Wahrheit wurden gegeben, damit der Mensch mit dem
Willen Gottes in Einklang kommen
kann (Jak.1,22ff; 2. Kor. 3,18;
Titus 2,11-12).
B. Christus ist nicht nur die
Wahrheit, sondern auch das Leben (Joh.
10,10; 14,6)
C. Alle
Wahrheit, die wir brauchen, wurde geoffenbart (Rom. 8,32)
1. Der Standard, mit dem sich das
Mass der Reife in Christus messen lässt, ist Christus selbst
(Epheser 4,13).
2. Sämtliche Anleitungen zur
Erkenntnis und Befolgung der Wahrheit sind uns in der Schrift
gegeben (2. Timotheus 3,16-17).
3. Die Kraft, die man zur
Ausbreitung der Wahrheit des Evangeliums braucht, ist die dem
Evangelium innewohnende eigene Kraft (Römer 1,16).
D. Streng
genommen ist der Erziehungsprozess erst dann vollendet, wenn
wir Ihn sehen und Ihm gleichgemacht werden (1.
Johannesbrief 3,2)
VI. Unterricht, der zum Dienen
führen und befähigen soll (Römer 12,1-2)
A. Gott
gibt uns Möglichkeiten, Seine Liebe weiterzugeben (2. Kor. 5,14).
B. Die
Welt wartet darauf, dass Gottes Liebe konkret verwirklicht wird
(Johannes 13:35).
VII. Unterricht,
der zur Ehre Gottes durchgeführt wird (1. Kor. 10,31)
A. Auf dass Er in allen Dingen
Derjenige sei, auf Den es zuallererst
ankommt (Kolosser 1,18).
...........................................................................................................................
Zurück zur Liste mit Predigten
und anderen theologischen Texten
Der originale englischsprachige Text kann
unter http://www.faithchristianmin.org/
eingesehen werden. Dies ist Dr. Paul W. Cates’ Webseite. Siehe dort unter
„articles“.